Als Horizontalsperre kommen meistens Bitumenbahnen oder dicke Folien zum Einsatz. Diese werden auf einer glatten Unterlage verlegt. Dabei wird darauf geachtet, dass sich die Bahnen an den Stößen ausreichend überlappen.
Bei unterkellerten Gebäuden werden oft zwei oder drei Horizontalsperren angebracht, die erste auf dem Fundament, die zweite oberhalb des Erdreichs, sodass Spritzwasser nur unterhalb dieser Sperre auf die Wand auftreffen kann.
Eine undichte Horizontalsperre bringt Feuchtigkeitsschäden mit sich. Des Weiteren nimmt mit zunehmender Feuchte die Wärmedämmung ab. Durch die niedrigere Wandtemperatur kann es im Winter zu einem weiteren Ansteigen der Durchfeuchtung kommen.
Eine Horizontalsperre kann auch nachträglich eingebracht werden. Hier gibt es je nach Durchfeuchtungsgrad und Baumaterial verschiedene Verfahren. Man unterscheidet bei diesen Horizontalsperren zwischen Mauersägeverfahren, Einschlagen von Blechen, Bohrkernverfahren sowie Injektionsverfahren im Hochdruckverfahren
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